Hallo meine Lieben!

Beim Durchschauen alter Fotos wurde ich an meine-teilweise unschönen-Haar-Experimente der Vergangenheit erinnert. Und da man bekanntlich Mut zur Hässlichkeit zeigen sollte, nehme ich euch heute mit auf einen Trip down memory lane und lasse euch an meinen fragwürdigen Hairstyles der Vergangenheit teilhaben. Vielleicht kann ich euch damit ja den einen oder andere Lacher entlocken 😉

Frühe Kindheit

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Als noch nicht viele Haare auf meinem kleinen Köpfchen sprossen, gab es auch noch nicht viel falsch zu machen. Als ich dann jedoch ins kindergartenalter kam, blieben mein Bruder und ich nicht von dem typischen 90’s Kid-Topfhaarschnitt im Partnerlook verschont.

Erste Klasse Gymnasium

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War meine Volksschulzeit haartechnisch sehr unspektakulär, musste ich 2007 den damals unvermeidbaren Pony-Trend mitmachen. Am Tag als ich meine Zahnspange bekam, dachte ich mir “Leb die Veränderung vollkommen und lass dir sofort nach dem Zahnarzttermin auch gleich einen Pay schneiden.” Als ich daheim das Übel realisierte, war es schon zu spät. Note to self: Falls du jemals wieder mit dem Gedanken sielen solltest, dir einen Pony schneiden zu lassen: TU.ES.NICHT!! Naja mit der süßen Katze ist zumindest eine Sache an dem Bild positiv 😀

Erster Versuch mit Haarfarbe

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Mit 14, im letzten Jahr der Unterstufe, kam dann das erste Experiment mit Haarfarbe dran. Ich ließ mir blonde Strähnen machen (basic white girl halt), und aus Faulheit passierte das ganze beim günstigen DM-Friseur 100 Meter neben meinem Haus. Für meine wunderbar “natürlichen” Block-Strähnen erntete ich so zauberhafte Kommentare wie “Ich möchte mir auch bald Strähnen machen lassen, aber nicht solche wie du”. Natürlich überlebte dieser fragwürdige Stil dadurch nicht besonders lange auf meinem Kopf.

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Keine zwei Monate später ging ich also wieder zum Friseur und ließ mir meine Haare, auch für meine Firmung, braun färben. Da ich zu der Zeit absolut verrückt nach Star Wars war, musste Natalie Portman als Padmé Amidala als Inspiration herhalten.

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Kurze Zeit später, zu Beginn des neuen Schuljahres, wurden die Haare dann ganz nach dem Motto “New school year, new me” noch ein Stückchen dunkler.

Anna goes full on blonde

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Das neutrale Braun wurde mir bald zu langweilig, etwas anderes sollte her. Diesmal wollte ich dem Blond nochmal eine Chance geben-diesmal aber richtig. Also wurde die Bleich-Action gestartet und nach ein paar Stunden kam ich wie ein anderer Mensch aussehend heraus. Wirklich, manchmal lief ich an einem Spiegel oder Schaufenster vorbei und erkannte mich selbst zuerst nicht. Gefallen hat mir die Farbe aber grundsätzlich schon.

Nachfärbe-Katastrophe 

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Noch mit Grünstich in den Haaren

Als ich meinen Ansatz nachgären wollte, ganz ich Faulpelz natürlich wieder zum nahen DM-Friseur, und bekam prompt die Rechnung serviert: Die Friseurin verwendete an meinem gebleichten Haupthaar und an meinem dunklen Ansatz ein und dieselbe Farbe. Das Resultat: Mein Ansatz hatte einen Rotstich und die Längen waren leicht grünlich. Anfangs traute ich mich zwei Tage lang nicht wirklich aus dem Haus. Zum Glück ging es zwei Monate später zu einer besseren Friseurin, die das ganze so gut wie möglich korrigierte und mir eine Haarfarbe nahe meinem Naturton verpasste.

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Haare wiederhergestellt

Nochmals unfreiwillig dunkler

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Anfang des letzten Schuljahres dachte ich mir ein weiteres Mal “Meine Naturhaare sind langweilig, ich will mal wieder was anderes probieren”. Um nicht dauerhaft an etwas gebunden zu sein, ließ ich mir also beim DM-Fiseur ums Eck (erkennt ihr ein Schema? :P)  eine dunkle Tönung machen. Die ging jedoch erneut schief: Erstens wurden meine Haare viiiel  dunkler als gewünscht, und zweitens wusch sich die Tönung auch nach Monaten nicht aus den Haaren heraus. Aber zumindest lernte ich (endlich!) aus dem ganzen und dies war mein letzter Besuch beim verwunschenen Friseur.

2015-heute: Endlich Konsistenz

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Bei Oberösterreichs Feier der ausgezeichneten Maturanten-seither hat sich haartechnisch wenig verändert
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Vor zwei Wochen, noch immer fast derselbe Hairstyle

Vielleicht sehe ich das in ein paar Jahren schon wieder völlig anders, aber ich würde behaupten, haartechnisch endlich angekommen zu sein. Seit Anfang 2015 gehe ich nur mehr zum Friseur meines Vertrauens, dem Salon Edinger am Taubenmarkt. Hier ist es zwar etwas teurer, die Beratung, der Service und das Ergebnis sind es mir allerdings mehr als wert. Außerdem muss ich inzwischen nur mehr jedes halbe Jahr zum Friseur, wodurch ich im Endeffekt nicht mehr Geld für den Friseur ausgebe als zuvor. Auch wenn ich als Mensch noch nicht angekommen bin, zumindest haartechnisch kann ich das mittlerweile behaupten. Und das ist ja schon ein Anfang 😀

Was mich zum Schluss noch interessieren würde: Welche Haarpannen habt ihr hinter euch? Ich bin mehr als neugierig, davon zu lesen. Denn ich kann unmöglich die einzige sein, die hier im Teenageralter mehrmals einen Griff ins Klo gemacht hat.

 

 

 

 

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