Hallo meine Lieben!

Wie der Titel schon verrät, möchte ich in diesem Beitrag meine Tipps mit euch teilen, wie man am seine Ziele und Vorsätze-und das möglichst schnell-erreicht. Vielleicht fragt ihr euch “Was qualifiziert sie dazu, Ratschläge zu dem Thema zu geben? Sie ist ja grade erst 20.” oder Ähnliches. Und ja, natürlich bin ich noch jung und werde in den kommenden Jahren hoffentlich wahrscheinlich noch viel dazu lernen, dennoch muss ich sagen, dass ich in meinem bisherigen Leben eigentlich alle größeren Ziele die ich mir gesteckt hatte erreicht habe: Bereits jetzt, etwa drei Monate nach meinem Geburtstag, habe ich bereits einen Teil meiner Pläne für mein 21. Lebensjahr (die ihr hier nachlesen könnt) in die Tat umgesetzt oder zumindest fixiert. Vielleicht können meine Strategien und Tipps ja zumindest einer anderen Person helfen, ihre Ziele in die Realität umzusetzen-nichts würde mich mehr freuen.

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Kapstadt besuchen und einen Sonnenuntergang am Tafelberg sehen-ein Punkt auf meiner Bucketlist
  1. Zeitlimits setzen

Mein erster Tipp ist, sich für das Durchführen seiner Vorsätze Zeitlimits zu setzen. Wenn ihr euch zum Beispiel denkt “Ich werde irgendwann mal dorthin auf Urlaub fahren “oder “Ich werde irgendwann wieder Kontakt zu der Person aufnehmen und mich mit ihr treffen”, dann machen wir es höchst wahrscheinlich nie. Ich denke, ich bin sicher nicht die Einzige der es so geht. Wenn ihr euch aber sagt “Ich werde mir diesen Sommer bzw. in diesem Monat die Stadt XY ansehen” oder “Bis Ende der Woche werde ich Person YZ anschreiben und mir ausmachen, mi ihr auf einen Café zu gehen”, dann konkretisiert ihr eure Vorhaben und werdet euch viel eher bemühen, sie innerhalb der vorgegebenen Zeit in die Tat umzusetzen.

2. In kleinen Schritten denken

Meiner Meinung nach scheitern viele Leute oft daran, in zu großen Schritten zu denken. Sei es “Ich lerne in einer Woche den gesamten Prüfungsstoff” oder “Ich werde jetzt gesund leben”. Wenn man ein umfangreicheres Vorhaben als ganzes vor sich stehen lässt, scheint es meistens langwierig, kompliziert und schwer umsetzbar-also fangen wir lieber erst gar nicht damit an. Daher ist meine Empfehlung, eine größere Aufgabe in kleinere,  konkretere Teile aufzusplitten. Beispielsweise nimmt man sich dann vor, an einem Tag ein Kapitel oder drei Foliensätze des Prüfungsstoffes zu lernen oder zum Frühstück etwas Gesundes zu essen, anstatt auf einmal seine ganze Ernährung umzustellen. Setzt man sich Zwischenziele, scheint eine Aufgabe gleich viel leichter bewältigter und man ist motivierter, sie auch wirklich zu erledigen.

3. Sofort anfangen

Prokrastinieren…wir kennen es wohl alle nur zu gut. Hiervon möchte ich mich auf keine Fall ausschließen, natürlich prokrastiniere auch ich von Zeit zu Zeit und schiebe Dinge nach hinten. Doch manchmal hilft es schon, sich zu sagen “Ich hab jetzt Zeit, die nutze ich und bringe das hinter mich. Danach ist es vorbei und ich kann machen, auf was ich Lust habe. Nicht nachdenken, einfach tun. Dieser Punkt schließt indirekt an den ersten an, denn wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich in einer Stunde aus dem Haus muss, weil ich Uni habe oder mich mit jemandem treffe, dann versuche ich, in der mir verbleibenden Zeit so viel wie möglich zu schaffen. Durch diese selbstgesetzte Deadline bin ich dann meistens wirklich produktiv und im Nachhinein oft selbst überrascht, wie viele Punkte ich in der Zeit von meiner “To do”Liste abhaken konnte.

4. Alles aufschreiben

Für mich der wohl wichtigste Punkt: seine Ziele aufschreiben oder jemandem davon erzählen. Dadurch, dass man seine Gedanken niederschreibt und ausformuliert, werden sie, zumindest für mich, realer und konkreter und es ist schon viel wahrscheinlicher, dass ich sie wirklich umsetze. Hierbei ist es egal, ob man es auf Papier oder nur in einer Notiz auf dem Handy tut-hauptsache ist, dass man es macht. Durch das Niederschreiben wird ein Ziel für mich gefühlt vom Traum zum Vorsatz.

5. Immer wieder ansehen

Der letzte Punkt schließt direkt an den vorangegangenen an. Nachdem ich mir zum Beispiel meine Ziele für das kommende Kalenderjahr aufgeschrieben habe, sehe ich mir die Liste im Laufe der nächsten Wochen immer wieder an. Dadurch werde ich regelmäßig an meine Vorsätze erinnert und vergesse nicht darauf. Nach einer Zeit wandern sie, zumindest meinem Gefühl nach, in das Unterbewusstsein und man arbeitet automatisch auf seine Ziele hin. So habe ich beispielsweise 2016 die ersten Monate des Jahres relativ häufig auf meine Vorsatz-Liste geschaut und meine Ziele bewusst verfolgt. Im Laufe des Sommer vergaß ich darauf, sie überhaupt in meinem Handy eingespeichert zu haben, doch als ich Ende Oktober zufällig wieder darauf stieß, bemerkte ich, alle Punkte bis auf zwei kleinere bereits umgesetzt zu haben-teils ohne es zu wissen. Ziemlich cool, oder? 🙂

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