Hallo meine Lieben!

Wenn es in diesem Beitrag schon um Inspiration gehen soll, dann gebe ich an diese Stelle Credit, wo Credit zu geben ist. Die wunderbare Kerstin von Miss Getaway hat vor längerer Zeit einen Post zu diesem Thema geschrieben. Und so möchte auch ich diesen Artikel den Menschen in unserem Umfeld widmen, die uns tagtäglich inspirieren, uns zum Reflektieren bringen und sich gar nicht darüber im Klaren sind.

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Anlass für mich, diesen Post zu verfassen, war ein Mittagessen mit meinen FH Mädels,bei dem wir über Gott und die Welt philosophierten. In den paar Stunden, die wir so beisammen saßen, bekam ich wieder mal so viel Input, Inspiration und neue Blickwinkel serviert, die ich erstmal verarbeiten musste. Natürlich quatschten wir auch über “belangloses” Zeug, aber ebenso kamen tiefergehende Themen zur Sprache. So fragte eine meiner Freundinnen in die Runde, welche Dinge es gäbe, die wir unbedingt einmal in unserem Leben machen wollten- querbeet von Fallschirmsprung bis Backpacking durch Südamerika. Und so random das vielleicht klingen mag, diese Frage brachte mich dazu, mich wieder mit meinen großen Träumen und Zielen, die man aufgrund des Alltagstrotts sehr leicht aus den Augen verliert, zu beschäftigen und diese zu fokussieren.

Dieselbe Freundin sprach auch an, wie sehr sie genug hatte vom Bildungssystem und dem andauernden Lernen und dass sie in Erwägung ziehe, sich ein Jahr Auszeit zu nehmen um erstmal etwas von der Welt zu sehen und zu reisen. Nicht dass ich das vorhabe-ich fühlte mich bei ihren Schilderungen nur in mein erstes Semester an der Uni bzw. die Zeit nach der Matura zurückversetzt, in der ich eigentlich auch die Nase voll hatte vom Hamsterrad Bildung, in dem ich mich seit nunmehr dreizehn Jahren durchgängig befand und endlich ausbrechen und meine eigenen Entscheidungen treffen wollte. Aber dadurch, dass damals meine gesamte Klasse sofort nach dem Abschluss zu studieren begann (ein Mädchen wollte ein Gap Year machen, beugte sich dann jedoch auch dem sozialen Druck und schrieb sich spontan für Jus/Jura ein), wollte ich nicht “hinterherhinken”und startete ebenfalls im gleichen Herbst mein Studium. Diesen Mut, den meine Freundin zeigte, hatte ich zu dem Zeitpunkt leider nicht gehabt. Dafür inspiriert er mich jetzt, auch etwas Riskanteres zu wagen und mich für ein Auslandssemester weit weg, auf einem anderen Kontinent, zu bewerben.

Dies hier ist nur ein einzelnes Beispiel für eines der vielen Gespräche mit Freunden oder auch meiner Familie, die mich tagtäglich inspirieren. De facto denke ich mir richtig oft, wenn einer meiner Freunde etwas erzählt oder seine Sichtweise oder Beweggründe zu einem Thema darlegt einfach nur “wow”, da ich diesen Gedankengang nie gehabt hätte und er mir neue Perspektiven eröffnet. Daher geht dieser Text an all die Menschen in meinem Leben, die mich immer wieder aufs Neue mit ihren Gedanken und Ideen prägen und auch den Anstoß zum Großteil der Posts auf diesem Blog liefern. Danke, dass ihr mich inspiriert, auch wenn es euch nicht einmal bewusst ist 🙂

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