Hallo meine Lieben!

Ich schreibe diesen Beitrag am 31.12.2016, dem letzten Tag des Kalenderjahres. Leider hat mich ein Virus erwischt und ich verbringe mein diesjähriges Silvester mit Fieber im Bett. Aber diese Situation gibt mir die Möglichkeit, noch einmal nur mich über das vergangene Jahr zu reflektieren. Und die erste Emotion, die dabei in mir aufkommt, ist Dankbarkeit. Auch wenn 2016 aus weltpolitischer Sicht ein schlechtes Jahr war, für mich war es das vielleicht beste meines bisherigen Lebens-und das nachdem 2015 ein absolutes Katastrophenjahr war. Ich erinnere mich noch als wäre es gestern an mein letztes Silvester, als ich und meine beste Freundin uns um den Hals gefallen sind in Euphorie darüber, dass das “Seuchenjahr” 2015 endlich vorüber war und uns schworen, 2016 würde besser werden. Und so kam es dann auch. 

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Der Jänner war ein schwerer Monat für mich. Gerade aus dem Weihnachtstrott heraus, noch nicht sicher, ob ich mein Studium weitermachen wollte, standen meine ersten Uni Prüfungen an. Ich habe wirklich viel dafür gelernt, mir aber viel zu viel Stress deswegen gemacht. Innerhalb von 11 Tagen machte ich Prüfungen im Wert von 21 ECTS, isolierte mich durch das ganze Lernen aber ziemlich und war danach einfach total ausgebrannt. Damit war der Jänner wohl der am wenigsten erfreuliche Monat des Jahres. Allerdings entdeckte ich das Laufen als Ausgleich zum Lernen und als Möglichkeit um abzuschalten für mich.

Den Februar verbrachte ich bei meiner Familie daheim in Linz. Nachdem ich meine Uni-Modulprüfung am 1. Februar hinter mich gebracht hatte, machte ich gleich 3 Tage später, am 4.2., meine praktische Fahrprüfung und bin seither stolze Besitzerin eines Führerscheins 🙂 Des Weiteren verbrachte ich viel Zeit mit meinen Freunden, war mit meiner Familie in der Therme Bad Schalterbach (die beste Therme überhaupt <3) und musste mich leider mit einem Virus herumschlagen.

Der März war dann schon etwas ereignisreicher: Ich schrieb zwar Prüfungen für die Uni, besuchte aber mit meinen Wiener Freunden auch die Ausstellung “The happy show”, war in der Therme Oberlaa und war mit meiner Cousine Kathi bei einer Diskussion mit Irmgard Grins, die mich sehr beeindruckte. In den Osterferien entschloss ich mich dann auch dazu, mir endlich einen Ruck zu geben und diesen Blog zu starten. Leider verlor ich in diesem Monat auch meinen Großvater im stattlichen Alter von 92 Jahren. Außerdem zog ich Ende des Monat innerhalb Wiens um und verbrachte dort auch einen netten Tag mit meiner Mama.

Im April war ich viel unterwegs: Ich nahm an meinem ersten Viertelmarathon teil, sah mir die Star Wars Identities Ausstellung im MAK Wien an, nahm mit meiner Uni-Tutoriumsgruppe an der Party Stell Time Vienna teil, probierte verschiedenste neue Sportarten aus, besuchte die Sky Kino Premiere der neuen Game of Thrones Staffel und legte zwei schriftliche Aufnahmetest für Fachhochschulen ab.

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Auch der Mai war voller spannender Erlebnisse: Ich machte einen Tagesausflug mit meiner Familie nach Graz (und ließ am Heimweg meinen Schlüssel in der Bahn liegen), besuchte für die Uni die TEDxVienna Veranstaltung “The future of intimacy”, über die ich einen Bericht schreiben sollte, führte mein erstes Dirndl zum Ufahranermarkt (der Linzer Wiesn) aus, reiste mit meiner besten Freundin für 3 Tage nach Amsterdam und bei einer Führung meines kunstinteressierten Onkels entdeckte ich ganz neue Seiten von Wien. Und noch dazu war der Mai kein besonders arbeitsintensiver Monat, was ich auch mal genoss 😉

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Im Juni wurde so langsam wieder für die anstehenden Prüfungen gelernt, ich war (so weit mein Terminkalender erlaubte) im EM-Fieber, hatte mein mündliches Aufnahmeverfahren auf der FH und genoss den Sommer und die Wärme, auch wenn ich in meiner Dachgeschosswohnung fast dahinschmolz. Einen kurzen Trip nach Graz gab es ebenfalls. Außerdem musste ich in diesem Monat eine herbe persönliche Enttäuschung hinnehmen, die zwar nicht angenehm, aber sehr lehrreich war. Seither bin ich sensibilisiert darauf, mich weniger leicht von anderen Menschen ausnutzen zu lassen.

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Im Juli schrieb ich meine letzten Prüfungen für das Semester und erhielt weniger Tage darauf die Nachricht, auch auf der Fachhochschule aufgenommen worden zu sein. Mit meiner Mama machte ich einen Tagesausflug nach Salzburg und nur wenige Tage später ging es mit meiner Familie nach Waldsausen, Dresden und Regensburg. Ich verbrachte viel Zeit bei Bruch- und Kaffeedates mit meinen Freundinnen und jagte gemeinsam mit meinem kleinen Bruder Pokemon zu Fuß oder auf dem Fahrrad. Ende des Monats ging es dann für mich alleine auf meine Reise nach New York.

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Den Großteil des Augusts verbrachte ich in New York und machte von dort aus Trips zu den Niagara Fällen, nach Toronto, Boston und Harvard. Ich lernte hier wahnsinnig tolle Menschen kennen, war in einer Broadway Aufführung, bei einem Yankees Game und hatte generell die beste Zeit überhaupt. Kurz nachdem ich zurück in Österreich war, kam mich meine Freundin Sarah ein paar Tage in Linz besuchen, was mir auch dabei half, mich wieder in der “Realität” einzufinden.

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Den September begann ich in Andalusien, wo ich mit Familie und Freunden Urlaub machte. Neben Relaxen am Pool und Schwimmen im Meer besuchten wir auch die Städte Marbella, Gibraltar, Estepona, Ronda und das wunderschöne Sevilla. Danach verbrachte ich auch mal wieder etwas Zeit daheim in Linz, bevor ich relativ spontan für ein paar Tage nach Stuttgart fuhr, um dort meine Freundin Alissa zu besuchen. Direkt am Tag nachdem ich aus Stuttgart zurück war, begann dann schon die FH und damit wieder “der Ernst des Lebens” 😛

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Im Oktober hatte ich noch nicht so viel für die Uni zu tun und verbrachte daher viel Zeit mit meinen alten und neuen Wiener Freunden: Wir gingen aus, trafen uns gemütlich in Bars, sangen Karaoke, gingen ins Kino usw. Ich war außerdem mal wieder in der Albertina und sah viele meiner Schulfreunde bei unserem Schulball wieder.

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Im November ging es für mich für einen Abend auf das Heimfest meines Bruders in Graz, und auf der Rückfahrt nach Wien genoss ich bei traumhaftem Wetter das Farbenspiel der bunten Blätter und sah am Semmering den ersten Schnee für diese Saison. Ich schrieb meine erste Prüfung an der FH und besuchte danach den Weihnachtsmarkt, feierte meinen 20. Geburtstag mit meinen Freunden und flog Ende des Monats für den 18. Geburtstag meiner Freundin Zuzanna nach Warschau, wo ich auch die liebe Florence kennenlernen durfte.

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Der Dezember war für mich sehr vom Prüfungsstress geprägt, da jede Woche ein Examen anstand und ich mehr oder weniger durchgehend lernte. Dennoch fand ich Zeit, aus auf den Linzer Adventsmarkt zu gehen, spontan das Enrique Iglesias Konzert zu besuchen und die weihnachtliche Beleuchtung Wiens bei Spaziergängen zu bewundern. Daneben standen Weihnachtsfeiern mit all meinen Freundesgruppen an, die mich daran erinnerten, wie glücklich ich mich eigentlich schätzen kann. Außerdem besuchte mein Bruder Thomas mich für zwei Tage in Wien, bevor es über die Weihnachtsfeiertage zurück zu meiner Familie nach Linz ging. Und die letzten Tage des Jahres verbrachte ich nochmal in Wien, wo mich meine Alissa besuchen kam.

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Das war, grob zusammengefasst, mein Jahr 2016. Es gab einige Ups and Downs, Glücksmomente und traurige Situationen, in denen ich nicht weiter wusste. Aber alles in allem bin ich in diesem Jahr so sehr gereift wie in keinem zuvor, habe mir mentale Stärke zugelegt und bin an schweren Situationen gewachsen.Wenn ich die Person, die ich vor einem Jahr noch war, mit meinem jetzigen Ich vergleiche, wird mir klar, wie viel ich im vergangenen Jahr erreicht habe. Zu Beginn des letzten Jahres schrieb ich mir in einer Handnotiz zusammen , was ich 2016 alles erreichen wollte und las es mir in den ersten Monaten des Jahres immer wieder durch. Irgendwie muss ich es verinnerlicht haben, denn als ich im November mal wieder durch Zufall auf die Liste stieß, fiel mir auf, dass ich alle wichtigen Punkte erfüllt hatte. Also scheut euch nicht davor, Vorsätze für das kommende Jahr zu machen, denn sie können wirklich Realität werden. Das Wichtige dabei ist nur, dass ihr sie auch wirklich verinnerlicht.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein phänomenales Jahr 2017 🙂IMG_2779

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