Hallo meine Lieben!

Während meines Monats in New York habe ich natürlich einiges in der Stadt gemacht und erlebt-von den klassischen Touristenspots hin zu Orten, die eher als Insidertipps bezeichnet werden könnten. Da ein einzelner Bericht den Rahmen eine´heutig sprengen würde, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Post in zwei Teile aufzusplittern. Einen ähnlichen Beitrag habe ich bereits zu meinen 5 Top Tipps für Amsterdam verfasst, also falls es euch in naher Zukunft in die Niederlande zieht, könnt ihr euch auch diesen Post durchlesen 🙂

Heute werde ich euch die Dinge vorstellen, die ihr bei einem New York Aufenthalt unbedingt gesehen- oder getan haben solltet. Viel Spaß dabei!

  1. Die Brooklyn Bridge überqueren

Auch wenn andere Brücken in New York imposanter daherkommen mögen, so hat die historisch bedeutende Brooklyn Bridge, die zum Zeitpunkt ihrer Erbauung ein architektonischer Meilenstein war, doch noch immer ein besonderes Flair, dass sie von der “Konkurrenz” abhebt. Man spürt die Geschichte, die in jedem einzelnen Brückenpfeiler, jedem Stück verwitterten Holz steckt. Die Brooklyn Bridge ist nicht nur ein tolles Fotomotiv, an heißen Sommertagen ist man zu Tiefste dankbar für das angenehme Lüftchen, welches Dankfort bedingt durch den Autoverkehr und den nahen Fluss weht. Und zu guter Letzt wird man, egal ob man den Weg über die Brücke zu Fuß oder auf dem Fahrrad zurücklegt, von Dumbo (Brooklyn) aus mit einem wunderschönen Blick auf die Skyline von Downtown Manhattan belohnt.Falls ihr noch mehr Bilder von der Brooklyn Bridge sehen wollt, schaut gerne bei diesem Post vorbei. Besonders einen Sonnenuntergang von hier aus zu beobachten ist ein kostenloses, aber unbezahlbares Erlebnis.

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2. Die Highline

Entlang ders Westufers von Manhattan sollte ursprünglich einmal eine weitere Subway Linie errichtet werden und die Bauarbeiten hatten bereits begonnen, als das Projekt doch noch verworfen wurde. Stattdessen wurde der bisher gebaute Teil zu einem Spazierpfad über den Dächern von Manhattan umgewandelt, der von Coffee Shops über Kinderspielplätze bis hin zu Liegestühlen mit Blick über den Atlantik und Queens. Gerade Abends, wenn die New Yorker von ihrer Arbeit heimgekehrt sind und am Feierabend dort den Sonnenuntergang betrachten, während sie an ihrem Afterwork Cocktail sippen, hat die Highlife ein magisches, schwer in Worte zu fassendes Flair. Definitiv ein Ort, den man bei seinem New York Aufenthalt besucht haben sollte.

3. SoHo

Für mich ist SoHo (genau wie für viele andere auch) sicherlich eines der coolsten und schönsten Viertel Manhattans. An der Lower Eastside gelegen, finden sich hier nicht nur einige der schönsten Gebäude der Stadt mit den charakteristischen Feuerleitern, nein, auch zum Shoppen ist SoHo das reinste Paradies. Im Gegensatz zu Midtown mit seinen Wolkenkratzern, an das die meisten Menschen mit New York assoziieren, ist dieser Stadtteil weniger touristisch. Das lässt sich daran erkennen, dass hier im Gegensatz zu Times Square und Fifth Avenue Englisch die dominante gesprochene Sprache ist und man nicht hauptsächlich Spanisch oder Französisch auf der Straße hört-für mich immer ein gutes Zeichen, die “wahre” Stadt zu erleben und mich nicht in einer hauptsächlich für Touristen kreierten und von diesen bevölkerten “Parallelwelt” zu befinden (ich hoffe ihr wisst, was ich damit meine). Ein weiterer Bonus SoHo´s ist der, dass die Mieten im Vergleich zur Fifth Avenue nicht ganz so horrend hoch sind und dadurch weniger bekannte, junge und kreative Independent Labels hier einen Store eröffnen können. Coole und individuelle Kleidung und Accessoires, bei denen man sicher sein kann, dass sie nicht die halbe Stadt trägt- solche Perlen findet man in den zauberhaften kleinen Läden dieses hippen Viertels zu Hauf. Und noch dazu ist SoHo einfach eine Augenweide an sich 🙂

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4. Ground Zero

Ein Pflichttermin in dieser Weltstadt ist der Besuch des Ground Zero, wo einst die Twin Towers des World Trade Centers standen. Ich finde es bewundernswert, wie die New Yorker diese Tragödie aufgearbeitet haben und wie sich sich entschlossen haben, den Bereich dieses traurigen Ereignisses zu gestalten. Auf den Grundmauern der Gebäude wurden Wasserfontänen errichtet, die in die Tiefe, bis in das letzet (ehemalige) Unterschob fallen. Auf den Seiten befindet sich eine Abgrenzung aus Steinblöcken, auf denen die Namen der zu Tode gekommenen eingraviert sind. Mir sagt das Konzept zu, diesen traurigen Ort so zu belassen wie er war, den Opfern Respekt zu zollen und den Platz nicht als “Kompensation” schnell durch den Bau eines neuen Wolkenkratzers zu verbergen. Es hat mich wirklich bewegt, an diesen Ort zu kommen, wo es trotz einer großen Menschenmenge plötzlich ganz still war und man nur das Rauschen des herunterfallenden Wassers hörte. Für mich fühlte es sich in diesem Moment so an, als würde die Welt Inne halten in Respekt und Gedenken an die hier geschehenen Ereignisse und mit den Betroffenen mitfühlen-ganz egal, welcher Nationalität oder welchem Glauben man angehört.

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5. Ein Yankees Spiel besuchen

Obwohl Baseball beim Schulsport zum Grundrepatoir zählt, so erfreut sich die professionelle Liga in weiten Teilen Europas keiner großen Popularität. In Nordamerika hingegen sind die Spiele Ereignisse wie bei uns Fußballspiele. Und da trifft es sich gut dass mit den New York Yankees der FC Barcelona des Baseballs in New York lokalisiert ist. An Spieltagen hält der Zug sogar direkt beim Stadion, wodurch man sehr schnell und einfach dort hingelangt. Außerdem ist ein Match mit 30$ Eintritt meiner Meinung nach der Preis auch in einem vernünftigen Rahmen und das Erlebnis definitiv wert. Das Yankees Spiel gegen die Rays, das ich besuchen durfte, war wahrscheinlich die amerikanischste Erfahrung, die ich während meines gesamten Trips machte: Es gab Essen in Mengen und gefühlten 1 000 Optionen zu kaufen, das einem- US-typisch- in Eimern ausgehändigt wurde. Ihr könnt euch also einen die Jumbo-Popkorn Eimer aus dem Kino vorstellen-mit dem Unterschied, dass er mit Pommes und Checken Wings gefüllt ist 🙂
Obwohl ich das Glück hatte, dem allerletzten Match der Baseball Legende Alex Rodriguez (aka ARod) beiwohnen zu dürfen,  war mir das Spiel an sich zu langsam und wenig dynamisch anzusehen im Vergleich zu anderen Sportarten. Was das aber wett machte war die Show, die um das Spiel herum gemacht wurde: In den Pausen zwischen den Spielzügen (und glaubt mir, davon gibt es viele ;P) wurden auf den Leinwänden immer wieder Fans auf den Zuschauerrängen eingeblendet, es wurden Heiratsanträge gemacht oder Videoclips der Yankees Spieler eingeblendet, in denen sie mal verrieten, welches ihr Lieblingsfach in der Schule war, mal Flachwitze erzählten. Außerdem war die Stimmung einfach bombastisch, und ich muss zugeben, fast ein wenig Gänsehaut bekommen zu haben, als 50 000 Menschen um mich herum auf ihren Beinen standen, um im Chor “Let´s go, ARod”” zu rufen oder die US Hymne anzustimmen.

Das waren die ersten fünf Dinge, die man in New York unbedingt gesehen oder getan haben sollte. Der zweite Teil wird am Wochenende folgen, bis dahin wünsche ich euch schöne Träume von der Stadt die niemals schläft.

 

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