Hallo meine Lieben!

Heute erwartet euch mal wieder ein Post zum Thema Sport. Hier habe ich letzte Woche schon einen Beitrag zu meiner Sportroutine und Fehlern, die ich früher gemacht habe, verfasst. Wenn ihr den noch nicht gelesen habt, könnt ihr ihn euch quasi als “Background story” davor ansehen 😉

Vergangene Woche habe ich als Mensch, der gerade beim Sport Abwechslung liebt, eine Probewoche bei den GK Sportstudios in Wien absolviert. Hierbei konnte ich für 10€ eine Woche lang das gesamte Kursprogramm nutzen und hatte dadurch die Gelegenheit, in verschiedene neue Sportarten hineinzuschnuppern.

Diese Sportarten wollte ich alle schon seit langem selbst ausprobieren, schob es aber immer wieder hinaus (tun wir das nicht alle?). Allerdings ergab es sich ehr zufällig, dass mir eine liebe Freundin von ihrer neu entdeckten Liebe für Piloxing erzählte und dass sie das in einem Studio, da keine 300m von meiner Wohnung entfernt ist, praktiziert. Das weckte natürlich meine Neugier und wir machten uns aus, dass ich sie einmal dorthin begleiten würde. Im Studio wurde mir dann für die bereits erwähnten 10€ ein Wochenpass gegeben, der mir die Möglichkeit eröffnete, neben diesem einen Kurs auch das gesamte übrige Programm zu nutzen. Und das tat ich dann natürlich auch. Meine Erfahrungen und mein Fazit zu den einzelnen Sportarten habe ich hier für euch zusammengefasst.

Piloxing

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Was genau ist eigentlich Piloxing? Piloxing ist eine Mischung aus (Kick)boxen und Pilates, wobei zuerst der eher boxlastige Teil kommt, ehe man sich im weiteren Verlauf der Einheit auf Pilates konzentriert.

Wie war mein Eindruck? Die Bewegungsabläufe und “Choreographien” sind zum Großteil relativ einfach zu merken, ich als Bewegungslegasthenikerin” hatte jedoch trotzdem manchmal Probleme, dem ganzen zu folgen. Ich fand die Musik sehr motivierend und ich kam auch ins Schwitzen, jedoch werde ich nicht mit Piloxing weitermachen. Mir war der Kurs einfach nicht fordernd genug, ich brauche einen konkreten Anreiz und daher passt es nun mal nicht zu mir, “ziellos in die Luft zu schlagen”.

Ballett&Barre

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Was genau ist eigentlich Ballett&Barre? Dieses Workout nimmt sich Anleihen und Inspiration aus dem klassischen Ballett, jedoch wird weniger streng auf korrekte Haltung geachtet, stattdessen werden mehr Sprünge und Übungen für das Herz-Kreislauf System (aka Cardio) eingebaut und der Fitnessaspekt wird betont.

Wie war mein Eindruck? Der Kurs hat mir super gut gefallen, was unter anderem an der Kursleiterin, einer ehemaligen russischen Balletttänzerin, lag, die total motivierend war und als Musikbegleitung Techno-Remixe klassischer Stücke während des Trainings laufen ließ. Das Training selbst war anspruchsvoll, weshalb wir auch eine (angenehm) kleine Gruppe waren, und die Bewegungsabläufe waren völlig neu für mich. Ihr müsst wissen, dass ich zwar Ballett und Rhythmische Gymnastik immer bewundert habe, selbst aber leider eine ziemlich schlechte Körperhaltung besitze. Während des Kurses wurde ich von meiner Trainerin mehrfach in meiner Haltung korrigiert sie zeigte mir, dass ich z.B. meine Hüfte weiter nach vorne strecken sollte. Ich kann ehrlich sagen, dass dieses eine Training mein Körpergefühl verändert hat und ich mit einer anderen Haltung hinausging, als ich in den Kurs gekommen war. Meine Begeisterung für das Ballett wurde definitiv geweckt, ich werde mir bald eine richtig Ballettschule ansehen und ansonsten mit diesem Kurs weitermachen 🙂

Aeroyoga

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Was genau ist eigentlich Aeroyoga? Aeroyoga ist eine artistische Form des klassischen Yogas, die in einem elastischen, von der Decke hängenden Tuch ausgeführt wird. Durch den schwebenden Aspekt fühlen sich auch bekannte Yogaposen dadurch anders an und fordern auf eine ungewohnte Art.

Wie war mein Eindruck? Grundsätzlich ist diese Sportart eher ruhig, wird mit entspannender Musik unterlegt und soll einem helfen, herunterzukommen und abzuschalten. Dennoch sollte man Aeroyoga nicht unterschätzen, da gerade bei den artistischeren Übungen eine gewisse Körperspannung und Kraft in den Armen benötigt wird. Ich fand die Sportart sehr spannend, da ich Artistik liebe und sie trotzdem etwas Neues für mich darstellte. Jedoch war die Kombination aus Entspannung und Artistik für mich nicht ideal vereinbar, weshalb ich wenn dann entweder einen Yogakurs oder nur Aero Artistik (das macht z.B. Pink bei ihren Live Shows) separat machen würde, anstatt beides zu vereinen.

Natürlich habe ich hier etwas herumgespielt und kann euch dank einer lieben Mit-Yogini  Bilder von mir beim Aero Yoga präsentieren. Die Fotos wurden am Ende der Einheit aufgenommen, also sehe ich schon ein wenig fertig aus 🙂

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So, das war mein Fazit zu meiner Schnupperwoche in die verschiedensten Fitnesskurse. Kurz zusammengefasst kann ich sagen, dass ich Ballett (Workouts) voraussichtlich weiterführen werde und eventuell in den noch artistischeren Aeorartistics Bereich gehen werde. So eine Probewoche würde ich aber jedem empfehlen , um

  • aus seiner gewohnten Routine herauszukommen
  • seinen sportlichen Horizont zu erweitern
  • seinen Körper/seine Muskeln neu und anders zu fordern
  • vielleicht eine neue Leidenschaft zu entdecken

Ich habe auf jeden Fall beschlossen, in Zukunft noch viele mir fremde Sportarten auszutesten und mindestens jedes halbe Jahr so eine Schnupperwoche in einem Gruppen-Fitnessstudio einzulegen.

 

 

 

 

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