Hallo meine Lieben!

Ich hoffe ihr genießt euer Wochenende in vollen Zügen. Ich habe ein paar aktive Tage hinter mir und kann mit gutem Gewissen sagen, in der letzten Zeit so viel wie möglich aus meinem Leben herauszuholen-natürlich unter Berücksichtigung meiner Verpflichtungen für die Universität. Leider hat darunter zeitweise mein Schlaf gelitten und ich freue mich auch wieder auf ein paar ruhige, erholsame Nächte.

Aber nun zurück zum eigentlichen Thema: Vom 22.bis zum 24. April machte das European Street Food Festival mal wieder in Linz halt und da ließ ich als bekennender Foodie mir die Gelegenheit nicht entgehen, diese Veranstaltung zu besuchen. Und damit ihr auch etwas davon habt, habe ich mich dafür entschieden, einen kleinen Bericht dazu zu schreiben.

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Dieses Mal wurde das Festival in der Tips Arena Linz (einer Sportarena)abgehalten und der Eintritt kostete 3€, was angesichts des Organisationsaufwandes und einiger gratis Proben an den Essendständen/Trucks meiner Meinung nach gerechtfertigt ist.

Es gab wirklich eine große Auswahl verschiedener Speisen und Küchen, zu denen man normalerweise nicht unbedingt Zugang hat, darunter israelitische oder afrikanische Gerichte. Natürlich waren aber auch Stände aus den verschiedenen Regionen Österreichs, Italien, Ungarn oder Spanien vertreten, außerdem wurde ein vielfältiges vegetarisch/veganes Angebot präsentiert, nasführ mich klarerweise besonders interessant war.

Auch wenn es auf Grund des überwältigenden Angebots an Speisen nicht einfach war, sich zu entscheiden (als Veganer hat man normalerweise schon Glück, 2-3 verschiedene Optionen zur Wahl zu haben), traf ich schlussendlich doch meine Wahl. Als Hauptspeise nahm ich einen Falaffelburger mit  Süßkartoffel Pommes und einem Erdnussdip, ehe ich anschließend noch einen Crêpe mit Apfelmus verzehrte.

Dies war das erste Mal, dass ich Süßkartoffel Pommes ausprobiert habe und ich muss sagen, dass sie mir sehr sehr gut geschmeckt haben. Der Falaffelburger war auch nicht schlecht, hat mich jedoch auch nicht vom Hocke gehaut. Weiterempfehlen würde das Gericht grundsätzlich trotzdem.

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Danach musste, wie vorher bereits berichtet, von mir als Mehlspeisenliebhaberin auch noch ein veganer Crêpe mitgenommen werden. Der sagte mir wiederum sehr zu, auch wenn ich mich das nächste Mal wahrscheinlich für die “klassische” Variante mit Nusscreme und Banane entscheiden würde. Zum Schluss kostete ich noch süßes Sushi, das   richtig süß aussah und auch gut schmeckte. Das war wahrscheinlich mein persönliches kleines Highlight der Veranstaltung.

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Alles in allem hat mir das European Street Food Festival sehr gut gefallen, weil man viele verschiedene neue Gerichte sehen und ausprobieren konnte. Gerade für den geringen Eintrittspreis kann ich jedem, der wie ich interessiert an internationaler Küche ist, einen Besuch nur empfehlen. Allerdings muss ich kritisieren, dass die Preise der einzelnen Gerichte teilweise fast unverschämt hoch sind. Mein Crêpe für 4€ lag noch im Rahmen, doch für die nicht besonders große Portion Burger+Süßkartoffelpommes+Erdnusssauce zahlte ich ganze 10€, was definitiv zu viel war. Mein Bruder merkte an, dass sein liebstes lokales Bürgerrestaurant “Burgerchecker”, das ebenfalls vertreten war, hier für dieselben Gerichte mehr als das Doppelte verlangte wie in ihrer normalen Filiale.

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Auch Getränke waren extra zu zahlen und selbst für eine 0,33l Flasche Wasser musste man mindestens 2€ einrechnen-also kein billiger Spaß. Das nächste Mal werde ich daraus lernen und mir definitiv selbst etwas zu trinken mitnehmen.

Ich hoffe, meine kleine Review hat euch gefallen und war aufschlussreich für euch. Ich wünsche euch noch einen international angehauchten Sonntag.

Eure Ingrid

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