Hallo meine Lieben!

Mir ist aufgefallen, dass ich auf meinem Blog noch gar keinen Post zum Thema Sport veröffentlicht habe. Das muss ich schleunigst ändern, da Sport schon ,ein ganzes Leben lang eine wichtige Rolle für mich spielt und aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Daher habe ich beschlossen, euch einmal einen Einblick in meine derzeitigen  Tipps, Gedanken und Erfahrungen zum Thema Sport zu geben.

Ich gehe immer ganz nach Lust und Laune vor und mache das, wonach ich mich gerade fühle. Wichtig ist es mir dabei, Bewegung in meinen Alltag zu integrieren und sooft wie möglich zu Fuß zu gehen, mit dem Rad zu fahren oder die Treppe anstatt dem Lift zu nehmen. Dank meiner iWatch habe ich auch ein Bewusstsein dafür bekommen, was für einen Unterschied diese alltägliche Bewegung eigentlich machen kann, da das viel zu oft unterschätzt wird.

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Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den ich inzwischen viel Wert lege, ist, sich genügend Ruhepausen zu gönnen. Ich war früher immer die Person, die 7 Tage die Woche ein fast gleiches Sportpensum durchzog, ohne ihrer Muskulatur die Möglichkeit zu geben, sich adäquat zu erholen. Leider bemerkte ich das selbst meistens nicht und dachte, gut genug ausgeruht zu sein. Doch seit ich vor ein paar Monaten eine längere Sportpause einlegte, gönne ich meinem Körper viel mehr Erholung und erkenne dadurch inzwischen auch die Erschöpfungssignale meines Körpers viel besser. Daher appelliere ich an euch: Legt jeden zweiten oder dritten Tag einen Ruhetag ein, euer Körper braucht das! Im Endeffekt profitiert ihr sogar davon: Wenn ich ein paar Tage keinen Sport mache, bin ich danach voller Kraft, kann bessere Leistungen bringen und beuge so einem Plateau vor.

Außerdem war ich früher der Auffassung, dass nur ein hoch intensives Workout Sinn macht und man ansonsten garnicht erst anzufangen braucht. Ich muss zugeben, dass ich (auch beim Sport) ein sehr ehrgeiziger Mensch bin und immer alles besser machen möchte als alle anderen. In dieser Hinsicht bin ich eine Einzelkämpferin, die sich unheimlich über die “Inkompetenz” anderer Mitspieler aufregen kann. Angeborener Wettkampfgeist würde ich sagen 😉

Jedoch habe ich, zugegebenermaßen nicht ohne Anstrengung, gelernt, mich nicht immer auf Teufel-komm-raus verausgaben zu müssen und auch in weniger anstrengenden Aktivitäten Freude zu finden. Inzwischen gehe ich gerne Spazieren, sei es durch die Stadt, wo ich die Atmosphäre und die wunderbaren Gebäude um mich herum bewundere, oder in der Natur, wo ich die frische Luft einatme und mich an der Natur und den blühenden Pflanzen erfreue. Auch habe ich meine Liebe zum Rad fahren entdeckt: Mit einem interessanten Podcast im Ohr düse ich dann durch die Gegend, spüre den Wind, der mir entgegenbläst, sehe die Landschaft an mir vorbeiziehen und spüre mein Herz in regelmäßigem Rhythmus schlagen. In keiner anderen Situation fühle ich mich so frei, sorglos und in Verbindung mit mir selbst. Schon eine kurze Fahrt kann meine schlechte Stimmung komplett umdrehen und ich glaube, alle Herausforderungen meistern zu können. Gerade auch denen unter euch, die mit Depressionen zu kämpfen haben, kann ich diese Sportart daher sehr empfehlen.

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Vor etwa einem Jahr habe ich außerdem mit Yoga begonnen, das ich nach einer längeren Eingewöhnungsphase sehr lieben gelernt habe. Leider vernachlässige ich es im Moment viel zu sehr, da ich in meinem Zimmer in Wien schlichtes nicht genug Platz dazu habe. Ich habe sicherlich sehr vom Yoga profitiert, sei es durch den entspannenden Effekt oder durch meine neugewonnene Flexibilität und das verstärkte Körperbewusstsein. Daher habe ich mich wieder zu einem Yogakurs angemeldet, also gibt es keine weiteren Ausreden  mehr für mich ;P

Nach meiner gewonnenen Teilnahme am Linz Marathon und den zahlreichen Marathon Posts habe ich zusätzlich Blut geleckt und mich spontan für den Salzburger Halbmarathon am 1. Mai angemeldet, wie ihr vielleicht schon auf Instagram (ich heiße dort auch daily_dose_of_happiness_2016) mitbekommen habt. Ich sehe Laufen als Ausgleich und bekomme vor allem dann Lust darauf, wenn ich sehr viel zu Lernen habe und zwischendurch Pausen zum Abschalten mache. Denn dann ist mein Kopf viel zu voll, um eine geistig forderndes Tätigkeit auszuführen, und beim Laufen kann ich meine Gedanken wie nirgendwo sonst fließen lassen und das gelernte so verarbeiten. Außerdem komme ich währenddessen immer auf die besten Ideen: Es ist schon oft vorgekommen, dass ich beim Laufen mein Handy aus der Tasche gezogen habe, um ein neues Thema für einen Blogpost zu notieren 😉

Zusätzlich habe ich in der letzten Woche mit einer Freundin eine Probewoche in einem Gruppenkurs-Studio gemacht und dort mir gänzlich neue Sportarten ausprobiert, um meinen Horizont noch mehr zu erweitern. Dazu wird aber noch ein separater Post folgen, also seid gespannt.

Zu guter Letzt möchte ich vor euch wissen: Was für Sport macht ihr? Und wie ist eure Beziehung zum Sport, habt ihr anfangs auch Fehler gemacht?

Einen sportlichen Tag wünscht euch

Eure Ingrid

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